Kurzinfo

Träger:
Tourismusverband Pfaffenwinkel

Gesamtsumme: 29.708,35 €
Fördersumme: 17.475,50 €
Laufzeit: 2018
Status: bewilligt

Kooperationsprojekt: ja (LAG Zugspritzregion)

Bezug zur LES:
EZ 2 "Sicherung der voralpinen Natur- und Kulturlandschaft durch nachhaltige Nutzung und Inwertsetzung"
HZ 2.1 "Aufbau von Netzwerken und Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität"
EZ 1 "Steigerung der Freizeitqualität für Einheimisch und Gäste"
HZ 1.3 "Verbesserung der touristischen und kulturellen Vermarktung, Qualifizierung und Positionierung"

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Naturschutz und Naturgenuss auf Augenhöhe

Naturtourismuskonzept an der Ammer

Ammer-w.ehn

Statistiken zeigen, dass 71% der deutschen Bevölkerung großes Interesse daran hat, sich im Rahmen einer Urlaubsreise in der Natur aufzuhalten und spektakuläre Landschaft zu erleben. Beide Urlaubsmotive haben sogar dem klassischen Bade- und Strandurlaub den Rang abgelaufen. Mit dem LEADER-Projekt wird nun im Bereich der Ammer auf diesen Trend reagiert.

Die Ammer ist ein Fluss im bayerischen Alpenvorland und bildet zusammen mit der Amper ein zusammenhängendes Flusssystem. Die Ammer wird in unterschiedlichster Weise genutzt und zeigt sich in einem Spannungsfeld zwischen Naturschutz und der insbesondere touristischen Nutzung, die sich grob in drei verschiedene Abschnitte gliedern lässt:
1. das sensible Quellgebiet mit Wildflusscharakter, Schluchten und naturschutzfachlich hoch bedeutsamen Bereichen;
2. der Bereich zwischen Kalkofensteg bis hinter Weilheim, der bereits vielfältig genutzt, jedoch kaum gelenkt wird;
3. der ebenfalls sehr sensible Mündungsbereich in den Ammersee auf Pähler Gemeindeflur.

Mit einer integrierten Konzeption sollen der Naturtourismus- und Naturschutzziele aufeinander abgestimmt und gemeinsam verfolgt werden. Die Ammer als Wildflusslandschaft soll dabei stärker in den Fokus rücken und Naturtouristen als „Gäste in der Natur“ sensibilisiert werden. Damit möchte man eine echte win-win-Situation für Naturschutz und Tourismus schaffen. Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung um die Belange von Arten- und Naturschutz sollen einhergehen mit einer schonenden Zugänglichmachung, (umwelt-)bewusstem Naturerlebnis und Besucherlenkung in den geeigneten Bereichen sowie der Entwicklung von neuen touristischen Angeboten.

Das Projekt wird gemeinsam mit  dem WWF und der Ammergauer Alpen GmbH als Projektpartner und in enger Abstimmung mit Gemeinden, Behörden, Naturschutzorganisationen durchgeführt.

Mit LEADER gefördert wird die Konzepterstellung durch ein externes Büro. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit der LAG ZugspitzRegion..